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GASTROENTEROLOGY FOUNDATION e.V.
Bessere Medizin für die Ärmsten der Welt.


„Vom medizinischen Fortschritt sollen alle profitieren.”
Prof. Dr. Hans-Dieter Allescher Vorsitzender

Mai. 2024

Im Jubiläumsjahr 2024: 15 Jahre (2009-2024) GFNG (Gastro-Foundation Nepal-Gruppe) im ‚ETC‘ Endoskopie Training Center im Dhulikhel Hospital.

  1. Frühjahrs-Workshop im Dhos am 5./6. April 2024: Basiswissen in Ultraschalldiagnostik und Endoskopie.

Die besondere Einsatzbereitschaft des Endoskopieteams, seine Qualifikation und Loyalität zum Dhos, gepaart mit dem kontinuierlichen Support durch die GFNG haben die fantastische Enticklung des ETC zum unangefochtenen Referenzzentrum für Endoskopie in Nepal bewirkt. Bei bisher insgesamt 17 Fortbildungskursen wurden – unter (der ehrenamtlichen) Mitwirkung von Kolleg.innen aus Deutschland - in Summe ca 500 Ärztinnen und Ärzte sowie auch Krankenschwestern weitergebildet.

Auch der 7. Frühjahrs-Basiskurs 2024 für US und Endo war mit 30 Teilnehmer.innen wieder ausgebucht. Seitens der GFNG war Dr. Dirk Hagena zur organisatorischen und fachlichen Unterstützung aus Deutschland angereist.
Der erste Kurstag hatte die Vermittlung von Kentnissen und ersten Erfahrungen in der abdominellen Ultrasonographie zum Thema. In Vorträgen wurde technisches Basiswissen vermittelt, wurden die breit gefächerten diagnostischen Möglichkeiten im Bereich der Abdiominalorgane aufgezeigt. Zwischen den Vorträgen hatten die aus ganz Nepal angereisten Kursteilnehmer in Gruppen ausführlich Gelegenheit an mehreren Arbeitsplätzen – unter Anleitung von Tutoren - an Patienten  ihr neu erworbenes Wissen anzuwenden. Dieses Lernprinzip hat im ETC im Dhos inzwischen Tradition. Die Überprüfung des Lernerfolges am Ende des langen Tages stellte alle Beteiligten sehr zufrieden.

Thema des zweiten Kurstages war die Vermittlung von Basiswissen in der Endoskopie des oberen und unteren Verdauungstraktes. Auch hier stand am Anfang die Gerätekunde und die extrem wichtige Hygiene und Gerätepflege in der Endoskopie. Dem folgten Vorträge über die Indikationen in der Endoskopie und die verschiedenen Untersuchungstechniken einschließlich Sedierungsmaßnahmen sowie über die am häufigsten zu erwartenden pathologischen Befunde in Magen und Darm. Nach der Theorie folgte das ‚Hands on‘. Für die Mehrzahl der Kursteilnehmer war es der erste Kontakt mit einem Endoskop. So war es sehr hilfreich, mit Hilfe der Tutoren erste Erfahrungen an Modellen zu sammeln, was von allen Teilnehmern mit großem Eifer wahrgenommen wurde. Live-Demonstration von Magen- und Darmspiegelungen durch erfahrene Untersucher sowie eine Demonstration der Accessories, des in der Endoskopie gebräuchlichen Instrumentariums zur diagnostisch/therapeutischen Probenentnahme etc. durch die Endoskopieschwestern des ETC rundete die abwechslungsreiche Veranstaltung ab.

Am Ende gab es nach Überreichung der Teilnahme-Zertifikate das obligate Gruppenfoto, das durchweg zufríedene Gesichter zeigt. Herzlichen Dank an Dr. Gurung für die souveräne Workshop-Leitung, Dank aber auch an alle Teilnehmer und die zahlreichen Referenten. Die Radiologen haben zum großen Teil den Ultraschalltag bestritten; der zweite Tag gehörte den Gastroenterologen des ETC und ehemaligen Mitarbeitern (Dr. Bibek) aber auch diversen Gastreferenten aus kooperierenden Kliniken in Kathmandu.

Herzliche Einladung zum nächsten Workshop des ETC im Dhos, dem 11.HoWEU im November 2024.

Dirk Hagena






Apr. 2024

Zwei komplette Endoskopie-Türme und ein Erbotom sind in Bishkek angekommen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Olympus und Erbe Schweiz für die großartige Unterstützung.



Mär. 2024

Endlich ist die große Bestellung an wichtigem endoskopischem Verbrauchsmaterial wohlbehalten am ETC angekommen! Es handelt sich hierbei um den Bedarf für ein Jahr. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team der Firma MediGlobe für ihre große Geduld beim langwierigen Bestellprozess und bei der Namaste Stiftung für die sehr großzügige finanzielle Unterstützung. 




Feb. 2024

Für den Umbau und die Neugestaltung der zwei ERCP-Räume in der Endoskopie-Abteilung des Dhulikhel Hospitals (ETC) in Nepal wurden noch zwei Röntgenschutzwände a 4000 Euro benötigt. Der Schutz der Mitarbeiter vor Strahlenschäden ist gerade bei den in diesem high-volume-Zentrum extrem hohen Untersuchungszahlen sehr wichtig.

Dr. Roland Ott hatte die Gelegenheit, am 26. Oktober 2023 das Nepal-Projekt und die geplante Anschaffung einem sehr interessierten Kreis von Zuhörern des Rotary-Clubs München-Blutenburg vorzustellen (https://muenchen-blutenburg.rotary.de)

Erfreulicherweise hat die Kommission uns als förderungswürdig eingestuft und noch Ende Dezember 4000 Euro auf das Konto der Gastrofoundation überwiesen.

Die zweite Schutzwand wurde von der Namaste-Stiftung finanziert (https://www.namaste-stiftung.de).

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Rotary-Club und der Namaste-Stiftung für die großzügige Unterstützung. Hier noch ein paar Bilder vom ETC-Team bei Ankunft der neuen Schutzwände.


Bild1


Bild2


Bild 3


Jan. 2024

Was lange währt, wird endlich gut! Endlich sind auch die drei Schutzbrillen im ETC angekommen.
Hier sehen Sie Prof. Gurung mit einer Brille.



Jan. 2024

Matthias Breidert hat heute bei Olympus Schweiz einen letzten Geräte Check durchgeführt. Dank der sehr großzügigen Spende von Olympus können drei komplette Türme mit Endoskopen nach Kirgistan geschickt werden.

Ein herzliches Dankeschön an das Team von Olympus Schweiz!
Von li. Herr Breidert, Herr Adams, Frau Kägi-Fuhrimann und Herr Sigrist von Olympus Schweiz



Jan. 2024

Unser Mitglied Wolfgang Blank ist seit vielen Jahren in Nepal zusammen mit seiner Frau bei Ultraschall-Schulungen aktiv.
Lesen Sie dazu folgenden Artikel.


Nov. 2023

Neues von den Baumaßnahmen in Peramiho: die ersten Wände werden hochgezogen.



Okt. 2023

Bericht vom 10th HoWEU im Dhulikhel Hospital in Nepal (5.-7.10.2023)

Vom 5. Bis 7. Oktober fand der inzwischen 10. Workshop für Ultraschall, Endoskopie und Gastroenterologie im Dhulikhel Hospital statt (10th HoWEU im ETC = Endoscopic Training Center). Traditionsgemäß unterstützen wir seit zehn Jahren als Nepalgruppe innerhalb der Gastrofoundation diese Veranstaltung.
Zu diesem Workshop waren Rudolf Riepl, Volker Stagge, Michael Guggenberger, Konstanze Tzavella und Roland Ott – wie immer auf eigene Kosten – nach Nepal angereist.
Parallel zum genannten Workshop fand der dritte Workshop of Endoscopy Assistant of Nepal statt. Samira, die Leitung des Endoskopie-Assistenzpersonals im ETC hat gegen so manchen Widerstand im eigenen Land und mit Unterstützung durch unsere Nepalgruppe erfolgreich diesen Berufsverband des Assistenzpersonal gegründet und ist seitdem Präsidentin. Dies war ein ganz wesentlicher Schritt, den hohen Ausbildungsstandard der Endoskopie-Schwestern im ETC in ganz Nepal zu verbreiten und das Niveau der Assistenz und der Hygiene flächendeckend anzuheben. Unser Kollege V. Stagge nahm als Referent an dieser Veranstaltung teil.

Am Donnerstag begann die ganztägige Ausbildung zum Ultraschall. Teilnehmer waren 33 ärztliche Kolleginnen und Kollegen aus ganz Nepal. Es wurden die Prinzipien der Technik und die möglichen pathologischen Befunde in den einzelnen Organen von nepalesischen Ärztinnen/Ärzten und Herrn Riepl, Herrn Stagge, Herrn Guggenberger und Herrn Ott in Vorträgen demonstriert.
In drei Sitzungen bestand die Möglichkeit unter Anleitung an Patienten selbst zu sonographieren. Herr Riepl hatte Gel-Modelle und ein Fleischmodell vorbereitet, an denen eine Olive von außen punktiert werden konnte. Für die Teilnehmer war das – wie jedes Jahr – ein echtes Highlight.

Am Freitag war der Schwerpunkt Endoskopie. Zu Beginn wurde Zubehör, die Funktionsweise der Endoskope und die Hygiene bei den Endoskopen demonstriert.
In den anderen beiden, nachfolgenden Sessions wurden Dilatation von Stenosen, Varizenbanding, Polypektomie und Blutungstherapie (Clip, Unterspritzung und Beamer) demonstriert und den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, diese Techniken unter Anleitung selbst zu praktizieren. Wie jedes Jahr war die Begeisterung und das Interesse, die Techniken zu lernen, bei den Teilnehmern sehr groß.
Anzumerken ist noch, dass für die Übungen entweder Plastikmodelle (z.B. Polypophant) oder Schweinemägen, die als Abfallprodukt vom örtlichen Metzger stammten und von den Schwestern kunstvoll für die jeweiligen Interventionen präpariert wurden, verwendet wurden.

Am letzten Tag, dem Samstag, kamen für die Live-Demonstrationen und die anschließenden Vorträge 80 Zuhörer aus ganz Nepal und zusätzlich ärztliche Mitarbeiter aus dem Klinikum.
Gestartet wurde mit zwei Live-Endoskopien, wobei V. Stagge und R. Riepl die Untersuchungen im Team mit einem nepalesischen Kollegen durchführten.
Anschließend gab es im Verlauf des Tages elf Vorträge aus Nepal und fünf von deutschen Kollegen. Die Auswahl der Themen war immer praxisrelevant, die Präsentation der nepalesischen Kollegen war durchgehend auf einem sehr hohen Niveau.
Als Live-Schaltung via Zoom präsentierten folgende deutsch-sprachige Redner Ihre Beiträge:

  • Prof. Thomas Rösch (Hamburg, UKE, „Innovation in GI Endscopy")
  • Prof. Roland Schmid (TU München, Klinikum r.d. Isar, „Advances in Pancreatic Cancer")
  • PD Dr. Kaspar Trudinger (Gastroenterologe aus der Schweiz, „Clinical challenges in Colonic Polyps")
  • Prof. H.-D. Allescher Präsident der Gastrofoundation, Klinikum Garmisch Partenkirchen, „Management of Bile Duct Stones. Timing, selection and technique")

Die vier Themen wurden in höchstprofessionaler Art und Weise präsentiert. Technische Probleme gab es erfreulicherweise dank Stromabsicherung über ein extra solar-betriebenes Netz nicht.

Der Workshop mit dem abschließenden Kongress ist laut Aussagen der Teilnehmer einzigartig in Nepal. Vergleichbare Veranstaltungen bietet nur z.B. Indien in der Region an.
Das ermuntert uns alle, dieses von unseren Mitgliedern Dirk Hagena, Sepp Philipp und Matthias Breidert vor vielen Jahren begonnene Projekt weiter tatkräftig und uneigennützig zu unterstützen.

Im Vorfeld des Workshops besuchte Rudolf Riepl das Krankenhaus in Dolakha und sprach mit dem Leiter Herrn Tamarkar Dipesh über den Bedarf an endokopischen Leitungen. In einem Op.-Raum steht aktuell ein 160er Olympusturm. Endoskopegeräte sind bisher nicht vorhanden. Der größte Bedarf ist, zeitnah Gastroskopien durchführen zu können. Die häufigste Indikation wären der Nachweis von Magenmalignomen und die Abklärung von Blutungen (Ösophagusvarizen). Ein Arzt und eine Endoskopieschwester werden für die Gastroskopie im Dhulikhel Hospital bereits ausgebildet. Die Beschaffung eines Gastroskopes ist noch zu klären.


Okt. 2023

Unsere Mitglieder Dr. Markus Dollhopf, Prof. Matthias Breidert und Prof. Bruno Neu haben eine Workshop in Pristina betreut. Dabei gaben Sie neben Vorträgen auch einen Hands on Workshop, der begeistert aufgenommen wurde.
Das Projekt macht riesige Fortschritte und wir freuen uns sehr darüber, zwei neue aktive Mitglieder gewonnen zu haben. Herzlichen Dank!





Okt. 2023

Auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung wurde unser Vorstand wiedergewählt.
Von links nach rechts: Dr. Roland Ott (Schatzmeister), Prof. Dr. Hans-D. Allescher (1. Vorsitzender), Dr. Reiner Krieglmeier (1. stellv. Vorsitzender), Prof. Dr. Markus Menges (Schriftführung).
Nicht im Bild: Prof. Dr. Matthias Breidert (2. stellv. Vorsitzender)


Okt. 2023

Patrick Mosler hat unser Projekt in Ndanda besucht und unter großen örtlichen Herausforderungen Untersuchungen durchgeführt.

 



Okt. 2023

Dr. Volker Stagge, Mitglied der Nepal Gruppe, spricht in diesem Podcast über seine ehrenamtliche Arbeit in Nepal.

https://soundcloud.com/marketing-860487273/inside-ilmtalklinik-vol-3-nepalhilfe



Sep. 2023

Unsere Mitglieder Prof. Dr. Matthias Breidert und Dr. Arnd Schulte-Bockholt waren mehrere Wochen in Bishkek. Sie haben diverse chirurgische Geräte (Proktoskope, Rektoskope incl. Ligaturset) mitgebracht. Herzlichen Dank an die Spender!
Vom 11.9.-13.9. wurden 15 Endoskopien durchgeführt. Weiterhin nahmen Sie mit Vorträgen am 29. Weltkongress für Echinokokken teil.





Sep. 2023

Die Gastroenterology Foundation zahlt einem angehenden Gastroenterologen aus Mwanza am Victoriasee die erste Tranche der leider sehr kostspieligen Facharztausbildung.

Die Gastroenterology Foundation e.V. hat mehrere Kooperationsprojekte mit verschiedenen Krankenhäusern in Tansania ins Leben gerufen, wie z.B. das 2014 gegründete Endoscopy and Oncology Training Centre in der Hauptstadt Dar es Salaam.
Ziel der Weiterbildung zum Facharzt für Gastroenterologie ist es, die 3-jährige Ausbildung zum MSc Medical Gastroenterology and Hepatology finanziell zu unterstützen.
Die Studien- und Verwaltungsgebühren in diesen Masterprogrammen an tansanischen Universitäten für die 3-jährige Ausbildung betragen bis zu 24.000 EUR im Rahmen des Postgraduiertenprogramms an der Muhimbili University of Health and Allied Science School of Medicine (MUHAS).
Dieser Betrag ist für die meisten jungen Ärzte nach Abschluss des Medizinstudiums als Arzt nicht erschwinglich.
Die Strukturanalyse der aktuellen Situation der gastroenterologischen Ausbildung in Tansania kommt zu dem Ergebnis, dass der Übergang in den Masterstudiengang für Medizinische Gastroenterologie und Hepatologie der größte Flaschenhals in der Karriere vieler hochmotivierter und gut ausgebildeter junger Ärztinnen und Ärzte ist.
Sie wollen und unterstützten? Bitte wenden Sie sich an geier_a2@ukw.de.


Sep. 2023

Die Bauarbeiten für die Endoskopieabteilung in Peramiho sind in vollen Gange, der Bodenaushub ist weitgehend beendet.

 

 




Jul. 2023

Die Gastroenterology Foundation e.V. trauert um ihre Mitglieder Dr. Christa Maar und Prof. Dr. Thomas Weihrauch.
Frau Dr. Maar gehörte den Gründungsmitgliedern des Vereins an und war durch ihre bemerkenswerte Arbeit als Vorständin der Felix Burda Stiftung (Prävention Darmkrebs) unseren Zielen von der ersten Stunde an leidenschaftlich verbunden.
Herr Prof. Weihrauch hatte zuletzt die Position des Kassenprüfers in unserem Verein inne und begleitete unsere Satzungsziele mit großer Fürsorge und Hingabe.
Es ist sehr schmerzlich, zwei so sehr geschätzte Mitglieder in so kurzer Zeit verlieren zu müssen.
Unsere Gedanken sind bei ihren Familien und Freunden.
Wir werden ihr Andenken immer in Ehren halten.

Prof. Dr. Hans-Dieter Allescher im Namen des gesamten Vorstandes


Jun. 2023

Gründung einer Fachgesellschaft für Endoskopie Assistenz in Nepal
Nepalese Endoscopy Technician Society

Bereits vor circa 5 Jahren entstand die Idee, in Nepal eine eigene Fachgesellschaft für die Assistent*innen der Endoskopie zu gründen. Die Pflegekräfte in der Endoskopie haben auch hier eine hohe Verantwortung, spezielle Ausbildung und viel Erfahrung in Bereichen, die erhebliche Bedeutung haben, wie Assistenz bei schwierigen therapeutischen Eingriffen, zum Beispiel in der ERCP, Geräteaufbereitung, Sedierung, Hygiene. Es existieren in Nepal weder für die Durchführung dieser Aufgaben noch für die Ausbildung nationale Standards. Zur Schaffung einer überregionalen Qualifikation, einer Anerkennung dieser Spezialisierung genauso wie zur Ermöglichung von Weiterbildung und Vernetzung ist eine Fachgesellschaft unabdingbar.

Die Pflegekräfte des ETC in Dhulikhel, Nepal waren bereit, diesen Weg zu gehen und eine Organisation für ganz Nepal ins Leben zu rufen. Dieser Prozess mit Erfüllung all der gesetzlichen Voraussetzungen, der Motivierung von Kolleg*innen anderer Kliniken und Schaffung der Strukturen hat nun nach einigen Jahren und unter Einsatz von viel Kraft und Geduld zum Erfolg geführt. Die Nepalese Endoscopy Technician Society wurde im März 2023 offiziell anerkannt und im Dhulikhel Hospital im Rahmen eines Festaktes und mit einem Workshop eröffnet. Präsident der Gesellschaft ist Samirabhupal Baynju, die leitende Endoskopieschwester der gastrointestinalen Endoskopie des Dhulikhel Krankenhauses.

Die deutschen und europäischen Gruppierungen, DEGEA und ESGENA, haben Grußworte und großzügige Angebote der Unterstützung und Kooperation zu diesem besonderen Schritt gesendet. Auch die Gastrofoundation unterstützt diese Gruppe weiterhin gern und großzügig. Für die Zukunft wünschen wir uns vermehrt eine Kooperation mit deutschen Endoskopie-Assistent*innen unter dem Dach der Gastrofoundation und laden alle Kolleg*innen herzlich ein, sich hier zu organisieren und die Fortschritte in Nepal tatkräftig zu unterstützen!

Hier finden Sie die Links zu zwei aktuellen Artikeln über die Endoskopie-Pflege in Nepal, veröffentlicht in der Zeitschrift „Endopraxis" der deutschen Gesellschaft für Endoskopie-Pflegekräfte:

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2075-8726

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2075-8770

 


Jun. 2023

Frau Dr. Christa Maar, die Gründerin der Felix Burda Stiftung und Mitbegründerin des Netzwerkes gegen Darmkrebs, ist im Alter von 83 Jahren in München gestorben. Motiviert durch die Erkrankung ihres Sohnes Felix Burda war Frau Dr. Maar mit immensen persönlichen Einsatz Vorkämpferin für die Darmkrebsvorsorge und deren gesellschaftliche Akzeptanz. Ihre Tatkraft, Ihr Einsatz und ihre vielfältigen auch gesellschaftspolitischen Initiativen waren eine entscheidende Grundlage für die Einführung eines Deutschlandweiten und vor allem Kassenfinanzierten Darmkrebs-Screenings. Der unermüdliche Einsatz und die wissenschaftliche Begleitung und Förderung, sowie die Publikums-wirksamen Werbekampagnen, wie z.B. der jährlich verliehene Felix Burda Award waren die Grundlage für eine breite gesellschaftliche Aufklärung. Die Erfolge dieser Kampagnen sind später auch die Weiterentwicklungen wie die Einführung eines Einladungsverfahrens zu verdanken. Frau Dr. Mahr war seit Beginn der Gründung aktives Mitglied der Gastroenterology Foundation. Wir werden Ihre Schaffenskraft und Ihr persönliches Engagement für die Ziele der Gastroenterology Foundation sehr vermissen und Sie für Ihre Errungenschaften in Ehre halten.


Jun. 2023

Beginn der Unterstützung zum Bau einer Endoskopieabteilung. Anbei sehen Sie den Plan.
Erste Ausbildungsunterstützung der Ärztinnen. Erste Bedarfserstellung von Personal, Geräten und Zubehör.


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